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Fernseher Kaufen

Vor dem Kauf eines neuen Fernsehers sollte man sich vorerst Gedanken machen was für eine Technologie Sie gernhaben möchten. Normale LCD TFT Monitore bieten im weiten nicht so viel Kontrast wie OLED Displays. Jedoch kosten OLED Monitore auch das dreifache! Des Weiteren erfahren Sie unten in unserem Ratgeber was Sie beim Fernseher Kauf beachten sollten.

 

 

 

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1.Bildschirmtechnologien bei Fernsehern

Es gibt verschiedene Bildschirmtechnologien mit denen Fernsehgeräte arbeiten. Man unterscheidet hierbei zwischen den Technologien LCD (Liquid Crystal Display), Edge LED (Light-Emitting Diode), Plasma und OLED (Organic Light-Emitting Diode). Dabei hat jede Technologie ihre Vor- und Nachteile. Nun erfahren Sie was die verschiedenen Technologien aus machen.

 

1.1 LCD Fernseher Kaufen

Bei der LCD-Technologie kommen Flüssigkristalle innerhalb der einzelnen Bildpunkte zum Einsatz, die je nach ausgesetzter Stromspannung unterschiedliche Mengen Licht hindurch lassen und somit den Farbanteil des Bildpunkts bestimmen. LCD Fernseher bestehen aus Bildpunkten, die jeweils aus den drei Farbbereichen Rot, Grün und Blau (auch RGB genannt) bestehen.

LCD Fernseher sind günstig in der Anschaffung und bieten ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis

Um die Farben überhaupt darstellen zu können, benötigt die LCD-Technologie eine Hintergrundbeleuchtung. Diese bestand bei älteren Modellen noch aus Leuchtstoffröhren, die hinter dem eigentlichen Bildschirm angeordnet waren. Aufgrund der gleichmäßigen Anordnung der Leuchtmittel wurde zwar eine gleichmäßige Ausleuchtung des Bildes erzielt, eine gesättigte Darstellung von Schwarz war aufgrund der flächendeckenden Ausleuchtung allerdings nicht möglich. Aufgrund des hohen Platzbedarfs der Hintergrundbeleuchtung war eine schmale Bauweise der TV-Geräte zudem nicht möglich.

Ein großer Vorteil von LCD Fernsehern besteht in den geringen Anschaffungskosten und dem geringen Stromverbrauch. So finden Sie unter den LCD-Geräten zahlreiche preiswerte Fernseher mit hohem Funktionsumfang und großer Bildschirmdiagonale.

LCD Fernseher Vorteile Nachteile
günstiger Einstiegspreis schwächere Kontrastwerte
als Plasma oder OLED
sehr gute Bildbrillanz langsamere Reaktionszeit die
Schliereffekte zur Folge haben können
nicht für 3D geeignet eingeschränkter Betrachtungswinkel
kein idealer Schwarzwert möglich

 

1.2 Edge LED Fernseher Kaufen

LCD Fernseher sind günstig in der Anschaffung und bieten ein top Preis-Leistungs-Verhältnis

Moderne LCD-Bildschirme besitzen eine sogenannte Edge LED Hintergrundbeleuchtung die kleine LEDs, welche am Rand hinter dem Bildschirm platziert sind, für die Hintergrundbeleuchtung einsetzt. Die platzsparenden LEDs ermöglichen eine flache Bauweise des TV-Geräts. Jedoch ergibt sich durch die flächendeckende Ausleuchtung auch hier der Nachteil, dass keine kräftigen Schwarzwerte erreicht werden können.

LCD Fernseher
mit Edge-LED
Vorteile Nachteile
·         höherer Kontrast und intensivere
Farben als LCD-Technologie
·         langsamere Reaktionszeit
Schliereffekte zur Folge haben
·         für 3D geeignet ·         keine idealen Schwarzwerte möglich
·         größerer Betrachtungswinkel möglich
·         hohe Lebensdauer von ungefähr
40.000 Betriebsstunden

 

 

 

 

1.3 Plasma Fernseher Kaufen

Plasma Bildschirme unterscheiden sich in ihrer Technologie von LCD-Bildschirmen: Zwischen zwei Glasplatten befinden sich winzige mit Edelgas gefüllte Kammern. Drei Kammern ergeben einen Pixel, der aus den Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB) besteht beziehungsweise Subpixel. Durch den Prozess der additiven Farbmischung kann ein Pixel jeden Farbton annehmen. Während dieses Prozesses findet innerhalb jeder Kammer ein Gasaustausch statt, wodurch Licht produziert wird. Eine Hintergrundbeleuchtung ist bei Plasma-Fernsehern daher nicht notwendig.

Plasma Fernseher sind zwar teuer in der Anschaffung und verbrauchen verhältnismäßig viel Strom. Dafür liefern diese Geräte kontrastreiche Bilder mit besonders satten Farben. Plasma Fernseher werden jedoch meist für sehr große Bildschirme verwendet. Da die Technik hierfür ideal ist. Es hat einen guten Kontrast und Tiefenschärfe.

Weil bei der Plasma-Technologie also jeder einzelne Bildpunkt separat Beleuchtet wird, werden hierbei die höchsten Kontraste erreicht. Da dunkle Farben weniger Licht produzieren und Schwarz entsprechend gar kein Licht abgibt, werden zudem bestmögliche Schwarzwerte erreicht!

Nachteilig wirkt sich hingegen der hohe Stromverbrauch eines Plasma-Fernsehers aus: Je heller das Bild, desto höher muss die Spannung innerhalb der Gaskammern sein. Außerdem sind Plasma-Geräte erst ab einer Größe von 42 Zoll erhältlich und beanspruchen deshalb besonders viel Platz.

Plasma Fernseher Vorteile Nachteile
·         sehr gute Kontraste ·         schwache Bildbrillanz bei
hellem Umgbungslicht
·         ideale Schwarzwerte ·         erst ab 42 Zoll erhältlich
·         sehr schnelle Reaktionszeit ·         hoher Stromverbrauch
·         großer Betrachtungswinkel
·         sehr gute 3D-Eignung

 

Die einflussreichen Gerätehersteller LG, Samsung und Panasonic produzieren mittlerweile gar keine Plasma-Fernseher mehr. Diese setzen stattdessen auf neue Technologien wie OLED-Fernseher. Plasma-Geräte sind daher fast vollständig aus dem Handel verschwunden. Da die Technik veraltet ist und wenig Effizienz bietet.

OLED Fernseher Kaufen

Organic Light Emitting Diodes (OLED) ist eine Technik, die es erlaubt maximalen Kontrast zu bieten bei sehr geringen Stromverbrauch!

Organische LEDs besitzen die Eigenschaft selbstständig zu leuchten, weshalb eine Hintergrundbeleuchtung nicht notwendig ist. Wie bei einem Plasma-Fernseher gibt folglich jeder einzelne Bildpunkt nur so viel Licht ab wie nötig. Dadurch werden hohe Kontraste und ideale Schwarzwerte erreicht.

OLED Fernseher sind stromsparend und stehen Plasma Fernseher qualitativ in Nichts nach. Sie sind jedoch nicht perfekt für sehr große Bildschirme.

Zudem sind OLEDs sehr flexibel und können in extrem dünnschichtigen Materialen kostengünstig verarbeitet werden. Außerdem verbrauchen OLEDs nur wenig Strom und sind damit energiesparend. Ihr einziger Nachteil besteht in der geringen Lebensdauer von ungefähr 20.000 Betriebsstunden, was bei durchschnittlichem Gebrauch theoretisch für einen Zeitraum von zehn Jahren ausreicht.

Da OLED Bildschirme perfekt sind für kleine Monitore und sehr platzsparend sind werden sie in modernen Smartphones oft verwendet. Vorreiter ist hier Samsung die den besten Kontrast bieten bei ihren Smartphones auf dem Markt!

Zum Vergleich: Die Lebensdauer von LCD-Bildschirmen geben Hersteller mit bis zu 40.000 Betriebsstunden an.

OLED Fernseher Vorteile Nachteile
·         Sehr gute Kontraste ·         geringe Lebensdauer von
20.000 Betriebsstunden
·         Ideale Schwarzwerte
·         Hohes Farbspektrum
·         keine Hintergrundbeleuchtung nötig
·         extrem flache Bauweise möglich

·         sehr günstig zu produzieren

 

2. Stromverbrauch bei Fernsehern

Neben den Vor- und Nachteilen der entsprechenden Technologien sollten Sie auch auf den Energieverbrauch achten. Plasma-Fernseher haben prinzipiell den höchsten Stromverbrauch! Da im Handel mittlerweile allerdings nur noch LCD-Fernseher mit Edge-LED und OLED-Geräte angeboten werden, die vergleichsweise nur wenig Strom verbrauchen, spielt dieser Aspekt beim Kauf eines neuen Fernsehers eine nur noch untergeordnete Rolle. LCD LED und OLED Monitore verbrauchen nur zwischen 10 und 30 Watt pro Stunde im laufenden Betrieb. Dies ist sehr gering im Vergleich zum Plasma Monitor der mit 120-180 Watt zu Buche schlägt.

Eine zusätzliche Hilfe für Verbraucher stellt seit dem 30. November 2011 das Energielabel dar: Fernseher werden so in Bezug auf ihre Energieeffizienzklasse mit Buchstaben von G (für eine geringe Energieeffizienz) bis A+++ (für eine hohe Energieeffizienz) gekennzeichnet.

 

3.Die Bildqualität

Mit der Wahl der passenden Bildschirmtechnologie ist der erste Schritt zum richtigen Fernseher getan. Für das ideale Bild gibt es jedoch noch einige Faktoren zu beachten.

 

3.1 Bildwiederholfrequenz

  • Wird in Hertz (Hz) angegeben
  • Beschreibt die Anzahl der Einzelbilder, die pro Sekunde über den Bildschirm „laufen“ (bei 50 Hz sind es 50 Halbbilder pro Sekunde, bei 100 Hz sind es 100, usw.)
  • Bei einer zu langsamen Abfolge der Einzelbilder fängt das Bild an zu „ruckeln“ ab circa 25 Hz wird das Bild „flüssig“
  • Fernsehprogramme werden grundsätzlich mit 50 Hz übertragen, sodass diese Bildwiederholfrequenz prinzipiell für den Heimgebrauch ausreicht
  • Für Sportsendungen und anderes Filmmaterial mit sehr schnellen Bewegungen sind 100 Hz sinnvoll, um verschwommene Schliereffekte entgegenzuwirken
  • Zwischen 100 Hz und 200 Hz sind ebenfalls noch minimale Unterschiede zu erkennen. Eine höhere Hertz-Zahl führt in der Regel zu keinen merklichen Unterschieden
  • Die Bildqualität hängt von der Technik ab, mit der die Zwischenbilder produziert werden (Das Einfügen von schwarzen Bildern oder Bildwiederholungen sorgt nicht für eine bessere Qualität)
  • Sorgt nur für ein gutes Bild, wenn auch die Reaktionszeit stimmt. Am besten zwischen zwei und 3 Millisekunden

 

3.2 Reaktionszeit

  • Wird in Millisekunden (ms) angegeben
  • Ist die Reaktionszeit zu lang, werden bewegte Bilder als unscharf wahrgenommen („Schliereffekt“)
  • Die Reaktionszeit sollte unter 5 ms liegen
  • Sorgt nur für ein gutes Bild, wenn auch die Bildwiederholfrequenz stimmt

 

 

3.3 HD ready, Full HD und Ultra HD (4K)

Entsprechende Logos machen kenntlich, welche Auflösung ein Fernseher besitzt.

Die Bezeichnung HD steht für High Definition (1080p), was im Deutschen so viel wie hochauflösend bedeutet. Mittlerweile sind im Handel üblicherweise TV-Geräte ab einer Full HD-Auflösung verfügbar und HD ready-Geräte beinahe vollständig vom Markt verschwunden.

Der Trend entwickelt sich zunehmend in Richtung Ultra HD (4k), was der vierfachen Auflösung von Full HD entspricht. Diese Entwicklung wird von immer mehr Blu-rays unterstützt, auf denen sich Filme in Ultra HD-Qualität befinden. Auch Streamingdienste bieten zunehmend Filme in Ultra HD an. In folgender Tabelle erhalten Sie eine Übersicht über die drei Auflösungen.

Bezeichnung Auflösung
HD ready (720p) 1366 x 768 Pixel
Full HD (1080p) 1920 x 1080 Pixel
Ultra HD (2160p) 3840 x 2160 Pixel

 

 

3.4 Bildschirmdiagonale

  • Die Bildschirmdiagonale wird in Zoll (2,56 cm) angegeben.
  • Plasma-Geräte sind erst ab 40 Zoll verfügbar, LCD-Geräte und LCD-Fernseher mit LED-Backlight gibt es bereits in kleineren Ausführungen. Vom Smartphone bis zum 80 Zoll Monitor
  • Flachbildfernseher sind üblicherweise in einem Seitenverhältnis von 16:9 erhältlich, was den in Breitbild ausgestrahlten Spielfilmen entspricht

Früher galt für den richtigen Sitzabstand zum Fernseher folgende Faustregel: Bilddiagonale x 3. Aufgrund der geringeren Bildschirmauflösung und den damaligen noch nicht so weit fortgeschrittenen Technikstandards sah das Bild bei zu geringem Anstand noch unscharf aus. Mittlerweile muss darauf allerdings nicht mehr geachtet werden, da bereits Full HD-Fernseher so hochauflösende Bilder ausgeben, dass diese selbst bei einem geringen Sitzabstand immer noch einwandfrei aussehen und man sehr genau hinschauen muss damit man die Pixel genau sieht. Die Bildschirmdiagonale kann daher den eigenen Vorlieben entsprechend ausgewählt werden.

 

 

4. Smart TV

Zu den Smart TVs werden alle TV-Geräte gezählt, die neben der üblichen Bildausgabe weitere Funktionen beherrschen, welche durch die Anbindung an das Internet ermöglicht werden. Mittlerweile sind sämtliche im Handel erhältliche Geräte als Smart TVs im Verkauf.

Bei diesen Fernsehgeräten haben Sie die Möglichkeit Zusatzprogramme (Apps) zu installieren, um beispielsweise Online-Dienste nutzen zu können. Dazu zählt beispielsweise das Anschauen online verfügbarer Filme oder das Abspielen von Musik. Zudem haben Sie mit einem Smart TV die Möglichkeit, auf die Mediatheken der Fernsehsender zurückzugreifen und gegeben falls Filme abzuspeichern.

Außerdem können Sie Ihr Smartphone oder Tablet per WLAN mit vielen Fernsehmodellen verbinden, um die externen Geräte als zweiten Bildschirm oder alternative Fernbedienung zu benutzen.

 

5. Empfangstechnologien

Um Ihr TV-Programm richtig genießen zu können, sollten Sie sich für eine passende Empfangstechnologie entscheiden. Sie haben hierbei die Wahl zwischen Kabelfernsehen, Satellitenfernsehen und Antenne. Alternativ kann man auch das Fernseher Programm über das Internet Empfangen.

Kabel Satellit Antenne
Analog oder digital? Beides möglich digital digital
Anschluss Kabelanschluss
DVB-C-Receiver nötig,
sofern dieser nicht im
Fernsehgerät integriert ist
Satellitenschüssel, die über ein
digitales Empfangsteil verfügt DVB-S-Receiver für jedes
Fernsehgerät, sofern dieser nicht
bereits in den Geräten integriert ist
Feststehende Antenne auf dem Dach
oder mobile Zimmerantenne
DVB-T-Receiver nötig, sofern dieser
nicht im Fernsehgerät integriert ist
Programmvielfalt Analog: 30 Programme
Digital: bis zu 330 Programme
(je nach Region und Netzbetreiber)
Hunderte von unverschlüsselten
Programmen
Vom Standort der Antenne abhängig
Empfang Stets gleichbleibend
(unabhängig vom Wetter)
Große Wahrscheinlichkeit von
Bildstörungen bei Regen, Sturm oder
Schneefall
Kann sich stündlich und täglich ändern
Kosten Monatliche Gebühren
(oft in den Wohnnebenkosten
enthalten)
Nur Anschaffungskosten für die
Empfangsanlage
Nur Anschaffungskosten für den
DVB-T-Receiver, sofern dieser nicht bereits im
Fernsehgerät integriert ist

Ein digitaler Anschluss ist einem analogen Anschluss in jedem Fall vorzuziehen. Digitales Bild und digitaler Ton weisen eine wesentlich bessere Qualität auf. Dies ist vor allem für Besitzer von HD-Geräten vorteilhaft, da so auch hochauflösende TV-Formate zur Verfügung stehen. Mittlerweile Empfängt man nur noch das Digitale Signal, da Private Sender wie RTL oder Sat 1 komplett auf Digital umgestiegen sind und Senden somit kein Analoges Signal mehr! Wenn man dennoch das Analoge Signal Empfangen möchte kann man nur noch alle öffentlichen Programme schauen.

 

6. Fernseher Zubehör Kaufen

Neben dem eigentlichen Fernsehgerät gibt es Zubehör, das Ihr Fernseherlebnis verbessern kann und manchmal dringend notwendig ist, um bestimmte Funktionen in Anspruch nehmen zu können.

 

6.1 Audiokabel

Ein optisches Kabel überträgt den Ton über digitale Lichtsignale, was eine qualitativ hochwertige Tonqualität zur Folge hat. Viele Fernseher benötigen so einen Anschluss um den Ton an externe Geräte zu Übertragen.

Zur Übertragung von Audiosignalen eignen sich je nach Einsatzzweck verschiedene Audiokabel:

  • Möchten Sie externe Geräte wie beispielsweise ein Smartphone per Kabel mit Ihrem Fernseher oder der Heimkinoanlage verbinden, kommt für gewöhnlich ein Klinkenstecker zum Einsatz.
  • Soll hingegen ein digitaler Mehrkanalton von einem DVD-Spieler übertragen werden, eignet sich hierfür ein Koaxialkabel. Anschlüsse dafür sind in der Regel standardmäßig in DVD- oder Blu-ray-Playern, Receivern und Fernsehgeräten verbaut.
  • Für eine möglichst störungsfreie Audioübertragung eignet sich ein optisches Digital-Audiokabel am besten. Prüfen Sie hierzu, sowohl ob das Ausgabegerät als auch das Empfängergerät einen optischen Anschluss besitzt.
  • Für eine qualitativ hochwertige Tonübertragung sollte das Schirmungsmaß 90 Dezibel nicht unterschreiten und die Schirmungsklasse nicht schlechter als A sein, damit elektromagnetische Strahlungen (z.B. von Stromleitungen oder Mobiltelefonen) keine Signalstörungen verursachen.
  • Je länger das Kabel, desto störanfälliger ist es

 

6.2 HDMI-Kabel

  • Ersetzt das herkömmliche Scart-Kabel, um sowohl digitales Bild als auch digitalen Ton zu übertragen.
  • Zwingend notwendig, wenn Sie Filme in 3D sehen möchten, einen Blu-Ray-Player besitzen oder eine PlayStation an Ihren Fernseher anschließen möchten
  • Kabellänge sollte 15 Meter nicht überschreiten, um eine einwandfreie Signalübertragung zu gewährleisten.

HDMI-Kabel unterscheiden sich stark in ihrer Übertragungsgeschwindigkeit. Wie leistungsfähig ein solches HDMI-Kabel ausfällt, können Sie an der Versionsnummer erkennen, denn dies ist wichtig wenn Sie zum Beispiel Filme in 4k schauen möchten:

Version Unterstütztes Bildformat Unterstütztes Tonformat Übertragungsgeschwindigkeit
1.0 bis 1.2a 1920 × 1080p mit 60 Hertz MPEG, Dolby Digital DTS 3,96 GBit/s bis 7,92 GBit/s
1.3 2560 × 1440p mit 60 Hertz Dolby Digital Plus, TrueHD, dts-HD 8,16 Gbit/s
1.4a 3840 × 2160p mit 24 Hertz
1920 × 1080p mit 24 Hertz (3D)
Dolby Digital Plus, TrueHD, dts-HD 8,16 Gbit/s
1.4b 4096 × 2160p mit 24 Hertz
3840 × 2160p mit 30 Hertz
2560 × 1600p mit 60 Hertz
Dolby Digital Plus, TrueHD, dts-HD 8,16 Gbit/s
2.0a und 2.0b 3840 × 2160p mit 60 Hertz
1920 × 1080p mit 48 Hertz (3D)
32-Kanal-Audio,
Abtastrate von
1536 kHz
14,4 GBit/s
2.1 7680 × 4320p mit 60 Hertz
3840 × 2160p @120 Hertz (3D)
32-Kanal-Audio,
Abtastrate von
1536 kHz
38,4 GBit/s

HDMI 1.4 eignet sich bis zu einer Bildauflösung von 4K problemlos und unterstützt alle gängigen Tonformate. Daher kommt HDMI 1.4 als Standard für die meisten im