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Kühlschrank Kaufen

Ein Kühlschrank sorgt dafür, dass Ihre Lebensmittel länger haltbar bleiben. Wenn Sie sich für ein Modell mit Tiefkühlfach entscheiden, können Sie zudem übrige Lebensmittel einfrieren und effektiv Geld sparen. Außerdem können Sie Getränke kühlen, was vor allem im Sommer von Vorteil ist.

Doch welche Aspekte sind bei der Auswahl besonders wichtig und was sollten Sie beachten? Antworten auf diese Fragen und nützliche Hinweise erhalten Sie im unten stehenden Ratgeber:

 

 

 

 

Kühlschrank Kaufen

Ein Kühlschrank sorgt dafür, dass Ihre Lebensmittel länger haltbar bleiben. Wenn Sie sich für ein Modell mit Tiefkühlfach entscheiden, können Sie zudem übrige Lebensmittel einfrieren und effektiv Geld sparen. Außerdem können Sie Getränke kühlen, was vor allem im Sommer von Vorteil ist.

Doch welche Aspekte sind bei der Auswahl besonders wichtig und was sollten Sie beachten? Antworten auf diese Fragen und nützliche Hinweise erhalten Sie im folgenden Ratgeber:

 

1. Die Bauform des Kühlschranks

Neben der Größe des Geräts spielen Aspekte wie die Kühlschrankelemente oder die Beschaffenheit der Tür eine wichtige Rolle bei der Auswahl. Für möglichst einfaches Umstellen sollten Sie auf integrierte Transportrollen achten. Es ist dennoch gut wenn Sie das Gerät am Boden etwas schützen um mögliche Kratzer am Boden zu vermeiden. Des Weiteren reduzieren Sie somit die Geräusche des Kühlschranks.

 

1.1 Die Größe

Einbaukühlschränke lassen sich optimal in das Design Ihrer Küche integrieren.

Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl ist die Größe des Geräts: Breite und Höhe bestimmen das Volumen des Innenraums und somit auch, wie viel Platz Sie zum Lagern von Lebensmitteln zur Verfügung haben. Das Fassungsvermögen wird in Litern angegeben.

Sollten Sie Ihre Küche von Grund auf neu einrichten wollen, so beachten Sie, dass zwischen zwei Kühlschranktypen unterschieden wird:

  • Einbauvarianten: Diese Modelle werden in einem Küchenschrank mit passender Blende montiert, sodass sich der Kühlschrank vollständig in das Design der Küche integriert und kaum noch auffällt.
  • Freistehende Modelle: Für freistehende Modelle muss in der Küchengestaltung neben Schränken, Herd und Anrichte genug Platz einkalkuliert werden.

Einbauvarianten sind rein optisch zwar die bessere Wahl – sollte es jedoch zu Schäden kommen und der Kühlschrank muss ausgetauscht werden, sind Sie mit einem freistehenden Modell besser beraten. Außerdem können Sie diese Geräte bei Bedarf problemlos umstellen.

 

1.2 Die Beschaffenheit der Tür

Bei Einbaukühlschränken ist zwischen Varianten mit Fest- und Schlepptür zu unterscheiden:

  • Bei Schlepptüren wird die Kühlschranktür über ein Scharnier- und Schienensystem mit der Einbauschranktür verbunden. Die Kühlschranktür wird beim Öffnen des Schranks „mitgeschleppt“.
  • Eine Festtür wird hingegen als Blende direkt auf der Tür des Kühlschranks angebracht. Sie besitzt keine eigenen Scharniere.

Wollen Sie flexibel bleiben, was die Öffnungsrichtung der Kühlschranktür betrifft, sollten Sie sich für ein Gerät mit wechselbarem Türanschlag entscheiden. Die meisten Geräte besitzen einen Türanschlag auf der rechten Seite. Das bedeutet, dass sich die Tür auf der linken Seite öffnet. Welchen Anschlag die Tür hat finden Sie in den Entsprechenden Informationen in der Produktbeschreibung.

 

1.3 Einlegeböden und Fächer

Um Lebensmittel geordnet und platzsparend unterbringen zu können, sollten Sie auf die Aufteilung des Innenraums achten. Die folgenden Elemente sind hierbei praktisch:

  • Einlegeböden
  • Eierhalterung in der Tür meist ganz oben untergebracht
  • Getränkehalterung in der Tür meist unten untergebracht
  • Gemüseschubladen unten im Kühlschranke

In der Regel können Sie diese Elemente entnehmen und in der Spülmaschine reinigen. Achten Sie auf möglichst viele Schienen für die Einlegeböden, so können Sie die Höhe der einzelnen Ablagefächer flexibel anpassen. Beim Reinigen achten Sie bitte darauf, dass nicht alles stark zerkratzt. Da das Plastik meist sehr empfindlich ist

 

1.4 Gefrierfach und Fächer Kaufen

Ein weiteres Kriterium beim Kauf eines Kühlschranks ist ein Gefrierfach. Dabei haben Sie die Möglichkeit, entweder auf ein Kombimodell oder auf ein separates Gerät wie eine Tiefkühltruhe zurückzugreifen. Die Vor- und Nachteile dieser Varianten haben wir in der folgenden Tabelle für Sie kurz zusammengefasst:

Kombimodelle

  • Zeitsparender und bequemer Zugriff auf Tiefkühlprodukte
  • Abtauen verhältnismäßig unkompliziert
  • Meist gekoppelt an das Kühlmodul

Separates Gefriergerät

  • In der Regel viel Stauraum
  • Unabhängiges Gefriermodul
  • Zugriff mit Mühe verbunden
  • Abtauen zeitaufwendig

 

1.5 Eiswürfelbereiter Kaufen

Wer auf gekühlte Getränke besonders großen Wert legt, sollte sich überlegen, ob ein Kühlschrank mit Eiswürfel-Bereiter für ihn infrage kommt. Bei diesen Geräten haben Sie in der Regel die Wahl zwischen zwei Varianten:

  • Eiswürfelbereiter mit Zulauf zur Wasserleitung: Beachten Sie, dass für dieses Modell ein freier Zugang zur Wasserleitung verfügbar sein muss
  • Modular-Modelle: Geräte mit herausnehmbarem Tank

Bei den Varianten für das Anschließen an die Wasserleitung sollten Sie beachten, dass der Schlauch für die Zuleitung möglichst kurz ausfällt. Ansonsten können sich Schlaufen bilden und Wasser staut sich, was ein Hygienerisiko darstellt. Herausnehmbare Tanks sollten Sie außerdem regelmäßig reinigen. Sie benötigen aber lediglich nur ein Eiswürfelbereiter, wenn Sie ihn wirklich viel benutzen sonst ist dieser meist sinnlos im privaten Gebrauch, da die Gefriertruhe diese Funktion auch ersetzen kann. Man hat jedoch mehr Arbeit.

 

2. Funktionen des Kühlschranks

Die Funktionen, die Ihnen mit Ihrem Kühlschrank zur Verfügung stehen, sind abhängig von der Bauform: Beispielsweise weisen zweitürige Geräte oft zwei separate Steuerelemente auf, mit denen Sie die Temperatur einstellen können. Besonders komfortabel und intuitiv sind Geräte mit Display. Hier können Sie die Temperatur immer im Auge behalten

 

2.1 Coolmatic-Funktion

Modelle mit dieser Funktion sind in der Lage, die Temperatur für einen Zeitraum von einigen Stunden auf wenige Grad Celsius über dem Gefrierpunkt (meist bis zu -5 °C) zu senken. Nach Verstreichen der Frist wird die Temperatur automatisch auf den Ausgangspunkt erhöht. Auf diese Weise können Sie beispielsweise Getränke besonders schnell kühlen. Bei vielen Geräten kommt dieselbe Technik beim Gefrierfach zum Einsatz, um Lebensmittel in kürzester Zeit einzufrieren.

 

2.2 Multi-Airflow-Funktion

Geräte mit dieser Technik besitzen pro Kühlabteilung jeweils eine separate Umluftkühlung. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass alle Bereiche des Innenraums gleich kühl bleiben und sich keine warmen Zonen bilden. Daneben verhindert die Funktion, dass sich Eis bilden kann, welches langfristig die Leistung der Kühlelemente beeinträchtigen würde. Dennoch sollten Sie falls Eis entsteht dieses entfernen um eine Schädigung der Bauelemente zu umgehen.

 

2.3 Abtauautomatik

Bei Kühlschränken mit einer Abtauautomatik wird der Kompressor zum Kühlen über ein Thermostat gesteuert. Sinkt die Temperatur auf ein Niveau, das Eisbildung vermuten lässt, schaltet der Thermostat den Kompressor ab und Wärmeelemente in der Rückwand werden aktiviert. Diese sorgen dafür, dass gefrorene Flächen tauen. Die kleinen Mengen Schmelzwasser verdunsten durch die erzeugte Abwärme im Inneren des Gerätes. Bei Kühlschränken mit dieser Technik ist eigenhändiges Abtauen somit in der Regel nicht notwendig.

 

3. Die Effizienz von Kühlschränken

Die Angaben zur Energieeffizienz zeigen, wie viel Strom ein Gerät verbraucht. Dieser Wert wird in Kilowatt pro Stunde (kW/h) angegeben. Für eine bessere Übersicht sind Klassen eingeführt worden, die von der effizientesten Klasse A+++ bis zur ineffizientesten Klasse D reichen.

Seit 2012 ist bei der Fertigung von Kühlgeräten eine Mindesteffizienz von A+ vorgeschrieben.

Effizienzklasse A+++ A++ A+
Energieverbrauch* <22% <33% <44%

*Die Effizienzklassen unterteilen sich nach dem Anteil, den das entsprechende Kühlgerät im Vergleich mit einem fiktiven Normmodell an Energie verbraucht. Ein Kühlschrank mit Klasse A+++ benötigt demnach nur die 22%ige gegenüber dessen eines Normmodells.

 

4. Die Säuberung des Kühlschranks

Damit Sie sicher sein können, dass die Lebensmittel in Ihrem Kühlschrank gut aufgehoben sind, sollten Sie das Gerät regelmäßig reinigen am besten 1-mal Wöchentlich.

 

4.1 Geeignete Reinigungsmittel zum Reinigen

Setzen Sie bei der Wahl der Reinigungsmittel auf milde Varianten, damit Sie das Gerät nicht beschädigen: Essig-Essenz oder Natronlösung sind beispielsweise gut geeignet und gesundheitlich unbedenklich. Für die Entfernung von grobem Schmutz ist ein Schwamm mit rauer Oberfläche optimal geeignet, für den Rest sind ein Lappen und ein Tuch zum Trockenwischen die beste Wahl. Benutzen Sie bitte so wenig „Chemie“ wie es geht, da der Kühlschrank danach etwas stark riechen könnte. Falls Sie Essig verwenden möchten Lüften Sie den Kühlschrank danach Ordentlich bevor Sie ihre Lebensmittel wieder hinein bauen.

 

4.2 Was Sie beachten sollten

Nach Möglichkeit sollten Sie das Gerät für die Säuberung abschalten und vollständig ausräumen. Im Winter können Sie die Lebensmittel für die Zeit der Reinigung am besten gut verpackt im Freien zwischenlagern.

Geben Sie die herausnehmbaren Teile wie Gemüsefächer und Zwischenböden in die Spülmaschine und wischen Sie den Innenraum des Kühlschranks gründlich aus. Trocknen Sie die abgewischten Flächen außerdem mit einem sauberen Spültuch ab. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Gummidichtungsumrandung am Tür Rand festsitzt und die Tür richtig schließt. Lüften Sie den Kühlschrank nach dem Einsatz von Chemischen Mitteln gut!