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Waschmaschine Kaufen

Die Waschmaschine ist einer unserer wichtigsten Helfer zum Reinigen von Kleidung und Heimtextilien.

In unserem Ratgeber erfahren Sie was Sie beim Waschmaschinen Kauf beachten sollten: Wann ist eine Toplader-Waschmaschine am besten? Was bedeuten eigentlich die Waschsymbole auf der Kleidung? Wie reinige ich das Flusensieb und auf welche Funktionen sollte ich beim Kauf auf keinen Fall verzichten?

 

 

 

 

 

Das wichtigste beim Waschmaschinen Kauf

Die Funktionsweise einer Waschmaschine

Bei einem normalen Waschgang entsteht ein Gemisch aus Wasser und Waschmittel, in welchem sich Ihre Wäsche dreht und von Flecken befreit wird. Durch den zusätzlichen Spülgang wird der restliche Schmutz entfernt. Der anschließende Schleudergang versucht, der Wäsche so viel Wasser wie möglich zu entziehen, damit sie beim Aufhängen möglichst nicht tropft.

Für diesen Vorgang benötigt die Waschmaschine einen Abwasser-, einen Frischwasser- und einen Stromanschluss. Auch ein Warmwasseranschluss ist sinnvoll: Mit diesem ist das Wasser schon vorgeheizt und kann schnell die gewählte Temperatur erreichen.
Um eine perfekte Energieeffizienz zu gewährleisten.

 

Waschmaschine günstig Kaufen – Die Energieeffizienz:

Bei der Schleuderleistung einer Waschmaschine sind 1.400 – 1.600 Umdrehungen pro Minute ideal. Im optimalen Bereich aller Eigenschaften liegen zum Beispiel die Maschinen von Siemens oder Beko.

Hier eine kleine Übersicht:

Eigenschaft Empfohlene Mindestanforderung              Optimaler Wert
Energieeffizienzklasse  A              A++ oder A+++
Schleuderleistung 1.200 Umdrehungen / Min            1.600 Umdrehungen / Min
Sonstiges Abwasser-, Frischwasser-, Stromanschluss Zusätzlich Warmwasseranschluss

 

Die Bautypen

Bautyp Toplader Frontlader Waschtrockner
Eigenschaften
  • Ladeluke oben
  • Ladeluke aus gleichem Material wie Maschine
  • Wäsche & Waschmittel von oben einfüllen
  • Bedienelemente oben
  • Schmale Form
  • Ladeluke an Vorderseite
  • Bullauge aus Glas
  • Wäsche & Waschmittel an Vorderseite einfüllen
  • Bedienelemente vorne
  • Breiter als Toplader
  • Kombination aus Waschmaschine & Wäschetrockner
  • Waschen & Trocknen in einem Durchgang
  • Als Front- & Toplader erwerbbar
  • Achtung: Beladungsmenge eines Trockners kleiner als die einer Waschmaschine!
Vorteile
  • Rückenschonend, da zum Beladen der Luke kein Bücken nötig
  • Platzsparend
  • Für kleine Räume geeignet
  • Waschgang pausierbar
  • Waschgang von außen beobachtbar
  • Oberseite als Arbeits- oder Abstellfläche nutzbar
  • Als Unterschrank in Küchenzeile nutzbar
  • Wäschetrockner kann darauf montiert werden
  • Platzsparender als 2 separate Geräte
  • Wäsche muss nicht aufgehängt werden
  • Kein zu reinigendes Fusselsieb (Reste werden fortgespült)

So waschen Sie Ihre Wäsche richtig:

Vor dem Waschgang sollten Sie die Wäsche trennen: Weißes wird separat von Farbigem gereinigt und unempfindliche Sachen werden von Feinwäsche getrennt. Bei extrem leicht abfärbender Kleidung (meist rotfarbende Kleidung) ist üblicherweise der Hinweis „separat waschen“ auf dem Etikett aufgedruckt. Zusätzlich sollten Sie mit möglichst niedriger Temperatur waschen.

Die Waschprogramme im Überblick:

Bunt- und Kochwäsche

  • Für die übliche Wäsche
  • Normalwaschgang bei 40 bis 60 °C
  • Waschmaschine komplett füllen und normal schleudern
  • Nur über 60 °C waschen, wenn alle Keime entfernt werden sollen: Die Farbe des Kleidungsstückes kann sonst sehr schnell ausbleichen

Feinwäsche

  • Vor allem für Seide geeignet
  • Wichtig: Wenig Wäsche in der Trommel und leicht schleudern
  • Temperatur so niedrig wie möglich wählen

Pflegeleicht

  • Für unempfindliche Wäsche
  • Feinwaschmittel können verwendet werden
  • Trommel zur Hälfte füllen und Schleuderleistung etwas reduzieren
  • Wäsche wird weniger zerknittert

Wollwäsche

  • Für Wolle geeignet
  • Temperatur bei maximal 30 °C wählen
  • Trommel zur Hälfte füllen
  • Etikett des Kleidungsstückes beachten: nicht jedes Wollstück darf in der Waschmaschine gewaschen werden!

 

Waschmittel Kaufen

Ist die Waschmaschine entsprechend beladen und das richtige Programm eingestellt, müssen Sie nur noch das passende Waschmittel hineingeben. Vollwaschmittel, welches in flüssiges und Pulverwaschmittel unterteilt wird, sollte bei jedem Waschgang verwendet werden. Zwar unterscheiden sich diese beiden Arten in der Leistung kaum voneinander, doch ist das Pulver erst einmal geöffnet, sollte es maximal innerhalb eines halben Jahres verbrauchen. Zudem löst das flüssige Waschmittel Fettflecken meist besser, während das Waschpulver noch zusätzliche Rückstände hinterlassen kann. Wurde das Vollwaschmittel hinzugefügt, können Sie zusätzlich Feinwaschmittel für spezielle Kleidungsstücke wie etwa weiße oder schwarze Wäsche hinzufügen. Dadurch wird empfindliche Kleidung noch besser gepflegt.

 

 

Zusatzfunktionen einer Waschmaschine

 

Programm- und Restlaufanzeige

  • zeigt an, wie viel Zeit der Waschgang noch benötigt
  • zeigt an, welches Programm gerade läuft

Startzeitvorwahl

  • Hier kann man manuell einstellen, wann die Maschine mit dem Programm beginnt
  • vor allem für Berufstätige von Vorteil

Beladungserkennung

  • in der Trommel vorhandenes Gewicht von einem Display ablesbar
  • Beladung der Trommel dem gewählten Basisprogramm anpassen
  • Wasser und Strom sparen

„Sensitive“-Programm

  • für Allergiker geeignet
  • durch zusätzlichen Spülgang werden alle Staubpartikel und Waschmittelrückstände entfernt

 

„Extra 15“-Programm

  • ein Waschgang nach 15 Minuten beendet
  • jedes Programm läuft verkürzt durch
  • vor allem für neu gekaufte Kleidung vor dem ersten Tragen geeignet, da neue Kleidung oft abfärbt vor allem rotfarbende

Das Jeans-Programm

  • speziell für Hosen aus Jeansstoff entwickelt
  • entfernt Waschmittelrückstände komplett
  • arbeitet schonender, sodass Farbe nicht ausgewaschen wird

Das Oberhemden-Programm

  • geeignet für Blusen und Hemden
  • durchlaufen kürzerer Waschzeiten
  • werden weniger stark geschleudert und sind demnach nicht geknittert

 

Waschmaschine Reinigen

Zwar hält eine Waschmaschine trotz Verschmutzung eine sehr lange Zeit, doch Ihre Kleidung kann irgendwann nicht mehr richtig gewaschen werden, wenn diese stark verschmutzt ist. Um sicherzugehen, dass Ihre Waschmaschine stets funktioniert, sollten Sie alle Bestandteile möglichst sauber halten:

  1. Reinigen Sie den inneren Körper des Geräts
    1. Fahren Sie mit einem Lappen am inneren Rand der Ladeluke-Öffnung und am Gummi entlang. Hier können Sie herkömmliches Putzmittel verwenden, auch Zitronensaft ist in geringer Dosierung dafür geeignet. Bitte verwenden Sie keine Putzmittel die stark ätzen zum Beispiel Essig!
    2. Lassen Sie die Waschmaschine bei 90 Grad Celsius leer durchwaschen.
    3. Putzen Sie die restliche Maschine von außen mit einem milden Reiniger. Minimale Roststellen lassen sich dabei ganz einfach mit Scheuermilch entfernen

 

  1. Reinigen Sie das Waschmittelfach.
    1. Zahlreiche Waschmittelreste sammeln sich an und verkrusten mit der Zeit, sodass das Wasser nicht mehr richtig eingespült wird.
    2. Füllen Sie zum Reinigen einen Eimer mit Wasser, geben Sie etwas Essig hinzu und legen Sie nun das Waschmittelfach und die dazugehörigen Teile für etwa zehn Minuten hinein.
    3. Reinigen Sie mithilfe einer Zahnbürste alle schwer erreichbaren Ecken und spülen Sie das Fach anschließend gründlich mit Wasser durch.

 

  1. Reinigen Sie das Flusensieb:
    1. Stellen Sie eine Schale vor die Öffnung, um das auslaufende Wasser aufzufangen.
    2. Entfernen Sie das Fusselsieb und reinigen es mit einer Bürste unter laufendem Wasser.
    3. Putzen Sie nun die Öffnung, in welche das Fusselsieb eingesetzt wird/ist.

 

  1. Entkalken Sie die Waschmaschine mit speziellen Putzmitteln:
    1. Lassen Sie verdünnte Zitronensäure für eine kurze Zeit in der Waschtrommel einwirken (5-10 min.).
    2. Lassen Sie nun die Waschmaschine bei circa 90 Grad Celsius leer durchlaufen.

 

Warum riecht meine Waschmaschine sehr stark nach einiger Zeit?

Ab und an kann es passieren, dass die Waschmaschine anfängt zu müffeln/stinken. Zum einen könnte es daran liegen, dass die Waschmaschinentür auch dann geschlossen ist, wenn kein Waschprogramm läuft. Die angestaute Feuchtigkeit kann so nicht entweichen und führt zu der Geruchsbildung. Lassen Sie also die Waschmaschine stets geöffnet – dies hat den positiven Nebeneffekt, dass der Gummi an der Ladeluke sehr langsam verschleißt.
Andererseits kann Geruch auch durch Ablagerungen verursacht werden. Diese entstehen, wenn oft mit geringer Temperatur gewaschen wird. Das verringert zwar den Strom- und Wasserverbrauch, führt aber dazu, dass die Bakterien nicht abgetötet werden können, da diese erst ab 40 Grad Celsius absterben jedoch ist es empfehlenswert ihre Waschmaschine bei 60 Grad „waschen“ zu lassen. Lassen Sie also das Gerät bei der höchsten Temperatur leer durchlaufen. Anschließend verwenden Sie einen speziell für die Waschmaschine hergestellten Entkalker. Zum Schluss sollten Sie das Gerät noch einmal bei Höchsttemperatur durchlaufen lassen, damit der restliche Schmutz entfernt wird.

Hinweis: Bitte schrauben Sie niemals an der Waschmaschine selbst herum, dies kann dafür sorgen, dass die Waschmaschine kaputtgeht!